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Montag, 11. Februar 2013

Video-Präsentation "Woher komme ich - wohin gehe ich..."

Die Ausstellung im Buxtehuder Zwinger ist vorüber und bereits abgebaut. Hier nun die dort gezeigte Videopräsentation.

Zur Erinnerung, die Ausstellung wurde rund um die Este kuratiert. Das ist ein kleiner Nebenfluss der Elbe, welcher durch Buxtehude fließt. Mein Gemälde "Woher komme ich - wohin gehe ich..." zeigt ein Motiv am Oberlauf der Este. Das Bild ist 4,20 Meter lang und 2,60 Meter hoch und war somit viel zu groß um es im Zwinger (einer Mittelaltelichen Wehranlage) auszustellen. Darum wurde dies Video zwischen ca. 70 anderen Exponaten gezeigt...

Freitag, 11. Januar 2013

Einladung zur Ausstellung


Exhibition in Buxtehude

 "Woher komme ich, wohin gehe ich" 2008    Rost und Öl auf Leinwand    260 x 420 cm

Kunst in Fluss – die Este

Ausstellung im Zwinger 
vom 13.1. - 7.2. 13

Einladung 
zur Ausstellungseröffnung 
am Sonntag, den 13. 1. 2013, 11.30 Uhr im Buxtehuder Zwinger am Westfleth.
Estemusik: Silvio Kuschmierz
Begrüßung: Horst-Günther Bartmer, 
l. Vorsitzender Heimatverein Buxtehude
Einführung: Ausstellungskurator 
Wolf-Dietmar Stock

Zusammen mit dem Fischerhuder Verleger  und Ausstellungskurator Wolf-Dietmar Stock steltlen Marlis und Hans-Joachim Dammann eine Ausstellung mit Exponaten namhafter Künstler zusammen, die sie ab dem 13. Januar unter Mitwirkung des Heimatvereins Buxtehude, des Kulturforums am Hafen und des Buxterhuder Kulturbüros zeigen. Mehr als dreißig Exponate von Künstlern der Vergangenheit wie Mitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs (Arthur Illies, Paul Kayser, Julius Wohlers und Ernst Eitner),  die die Este bereits um 1900 für die Kunst entdeckten, sind an der Ausstellung beteiligt. Der Fluss erzählt in Bildern von seiner Geschichte, von seiner Eigenart und Schönheit. Die Nachfolger dieser Maler,  der Jorker Richard Eggers, Schüler von Julius Wohlers, die Buxtehuder Maler Albert Othmer, Hermann Martens, Max Gretscher, Frank Suhr und der in Moisburg lebende Maler Gerhard Quade haben die Este und ihre Landschaft immer wieder künstlerisch beschrieben.

Die Ausstellung  wird eine Brücke von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart schlagen. Barbara Uebel, Frank Rosenzweig und Birgit Jaenicke empfangen bis heute Inspiration am Fluss, an dem sie leben – so auch der Silvio Kuschmierz, der Klangstücke zur Este zur Gitarre komponierte und am 13.1. in Buxtehude preisgeben wird.
Öffungszeiten: Di.-Fr. 16.00 – 19.00 Uhr
Sa. und So. 11.00 – 18.00 Uhr

Verlag Atelier im Bauernhaus
Wolf-Dietmar Stock
In der Bredenau 6
D 28870 Fischerhude
Tel.: 04293 491 /  Fax: 1238


Da mein Gemälde von der Este "Woher komme ich, wohin gehe ich" für den Zwinger viel zu groß ist, haben der Kurator und ich uns für eine Videopräsentatiion des Werks entschieden. 

Herzlich Frank Rosenzweig






Sonntag, 28. Juni 2009

Bauhausaustellung 2009











Ausstellungen zu Bauhausjahr 2009 in Apolda

Am 23. Juni wurde in Apolda die Ausstellung FREISCHWINGEN von der Thüringer Sozialministerin Christine Liebknecht eröffnet. In der begleitenden Ausstellung CATHERDA EROTICA werden 12 meiner Werke gezeigt.







































 



Zum Thema erotische Malerei habe ich aus den verschiedensten Bilderserien und Entstehungsjahren einen Querschnitt ausgesucht. Unter anderem sind in Apolda auch Bilder, die schon lange in keiner Ausstellung mehr zu sehen waren. Das oben abgebildete "Blaue Enthüllung" ist dafür ein schönes Beispiel. Es sind aber auch ein paar hochaktuelle Werke aus der Vanitas-Serie mit ausgewählt worden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das grossformatige "Woher komme ich, wohin gehe ich" (siehe Blog November 08).

Die Ausstellung läuft bis zum 30. August 2009
Eiermannbau, Auenstraße 11, 99510 Apolda
Montag - Samstag 10.00 - 18.00 Uhr und
Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Es ist ein Ausstellungskatalog mit allen Werken erhältlich.

Herzlich Frank Rosenzweig

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Montag, 11. Mai 2009

Lebenskreis Einweihung




































Es ist soweit! Der Lebenskreis auf dem Waldfriedhof von Buxtehude ist (fast) fertig. Die Einweihung findet am Dienstag den 19. Mai 2009 um 21.00 Uhr statt. Neben dem offiziellen Teil, eine Rede vom Bürgermeister Jürgen Badur, ein paar erläuternde Worte meinerseits und Danksagung an die beteiligten Personen findet eine Eröffnungsperformance statt. Auch werden ein paar meiner Vanitasarbeiten in der Kapelle zu sehen sein.

Herzlich Frank

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Montag, 20. April 2009

Jazzpaintings-Ausstelllung






Der Kunstladen - Uwe Brügmann
Meine erste Ausstellung mit den Jazzpaintings (und eigenlich überhaupt meine erste Ausstellung) hat am 7. Oktober 1989 stattgefunden. Somit ist dieser Event beinahe ein inoffizielles 20-jähriges Jubiläum....

Herzlich Frank
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Donnerstag, 27. November 2008

Laudatio

Verschiedentlich wurde ich gefragt ob es die Laudatio von Horst Niebuhr auch noch einmal zum Nachlesen gibt.
Und tatsächlich war der Gute so gut zu uns. Hier also schriftlich, was noch sonor und mit viel Witz in meinen Ohren klingt:


Sehr geehrte Frau Russell, Eure Lieblichkeit Präsident Betzler, liebe Valerie Rosenzweig, lieber Frank Rosenzweig, meine sehr verehrten Damen und Herren,
Vanitas vanitatum, dixit Ecclesiastes, vanitas vanitatum omnia vanitas.
Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.
Nix un wedder nix, so seggt de Prediger, nix un wedder nix – allens is nixhaftig.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, daß sie sich damit plagen. Er hat alles schon gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur daß der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Da merkte ich, daß es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da ißt und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes (wohlgemerkt, der Mensch!).
Was geschieht, das ist schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
Ich habe Frank Rosenzweig nicht gefragt: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – Das ist auch nicht wichtig, denn er hält es ja faktisch mit dem Prediger Salomo und pflegt auch in seiner Vanitasmalerei, also seiner Malerei des Vergänglichen und der Vergänglichkeit dessen Optimismus und Goethes Stirb und Werde. Und was wäre heller und lichter und damit optimistischer als diese wunderschönen Großformate, vor denen wir hier heute Abend in dieser dem Sujet besonders würdigen baulichen Umgebung stehen. Sie wissen, meine Damen und Herren, daß ich damit nicht etwa eine Morbidität und Vergänglichkeit der alten Bauschule meine. ---
Frank Rosenzweig aber hat selbst Todesnähe erlebt, und das gibt seinem Optimismus ebenso besondere Authentizität wie seiner Malerei, in der solcher Optimismus aufgehoben ist. Er arbeitet seit Anfang Juni in einem Atelier im Dachgeschoß dieses Hauses mit einem herrlichen Ausblick nach Westen und auf die Buxtehuder Sonnenuntergänge hinter der Petrikirche, zwischen Halepaghenstraßenschule und alter Superintendentur hindurch auf deren Hochchor, wenn man so will also versus populum und nicht versus deum.
Ich war erst vor ein paar Tagen zum erstenmal oben in diesem Atelier, und das erste, was mich umfing, war dieses Licht und Leuchten der Vanitasbilder. Ich denke, daß dies auch das Einzigartige ist in Frank Rosenzweigs Kunst gegenüber der Vanitastradition in der Malerei. Ich meine damit Stilleben mit der üppigen Verderblichkeit der Früchte und Blumen oder in einem Arrangement totgeschossener Fasane und Hasen mit der unweigerlichen Assoziation des goût sauvage. Oder die Düsternis der danses macabres bei Max Slevogt, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler bis hin zu Horst Janssen, der es mit dem Tod aufzunehmen und ihn zu verhöhnen trachtete, bei Strafe des eigenen Todes in der Pommeryflasche.
Nichts findet sich bei Frank Rosenzweig von dem sonst gewohnten Antibild körperlicher Fleischeslust und Verführung, nichts von der Darstellung des Körpermaterials und dessen Verfalls.
Das Alter zeigt sich in diesem Zyklus allein, jedoch ebenfalls ohne Düsternis, in dem Bild Im Strom der Zeit, wo oben die Ursuppe brodelt und blubbert und es unten rostige Schnuppen der Vergänglichkeit hagelt. In diesem Bild fiel mir auf, wie sehr die Haltung der schwangeren Frau der Haltung der Maria Magdalena gleicht, die Guido Cagnacci 1663 gemalt hat, nur daß Maria aus Magdala dort, wo Rosenzweigs Schwangere ihren dicken Bauch hat, das Ölgefäß hält. (*)
Se is mit een Glas vull dür Öl kommen. Se is mit Weenen von achtern an Jesus rangohn; ehr Tronen sünd op sien Fööt follen. Mit ehr Hoor hett se de wedder affdröögt, hett de küsst und dor dat Öl öwer goten.
Ich merke, wie der Künstler jetzt zusammenzuckt, weil er daran nun gar nicht gedacht hat. Macht nichts, Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
Kommen wir zu den großen Akten eins bis fünf. Welch schöne Frauen und Vergänglichkeitsikonen und welch eine radikale Abwendung von Helmut Newtons Big Nudes! Die Rostbilder entstehen ja im Liegen, und Tausende von Nägeln werden dafür auf einem Leinentuch geordnet und regelmäßig begossen, bis sie schließlich gleichmäßig rostig sind und abgenommen werden, worauf sich der Rost auf dem weißen Leinen als Frank Rosenzweigs ureigenes Vanitassymbol zeigt.
Was da in dem anderen Bild als Schönheit über die Vergänglichkeit triumphiert, sind Orchidaceae Phalaenopsis, die auf Deutsch Nachtfalterorchideen genannt werden, und auch dies ist nicht ohne Vergänglichkeitssymbolik, so daß es mit dem Triumph keine große Berechtigung zu haben scheint.

Das wahrhaft triumphale Bild aber ist das Größtformatige hier heute abend mit dem Titel Woher komme ich und wohin gehe ich, und wir sehen den Rückenakt einer wunderschönen Frau zierlich über die glitschigen Steine hinwegbalancieren, die am Grunde der oberen Este herumwandern. Sie bewegt sich wie hingezogen zu dem Unbekannten im Hintergrund des Bildes - versus caelum, aufs Jenseitige gerichtet - und zeigt uns deshalb ihren nicht wenig reizenvollen Po. Schließlich haben wir es mit einer dem Realismus verpflichteten Kunst zu tun. Die Este ist allerdings auch eine kleine Epiphanie des Styx, der das Totenreich von den Lebenden trennt, und von rechts naht das Vergängliche und hat bereits die schöne Frau erfaßt. Welch ein hinreißendes Bild haben wir hier vor uns. Aber vielleicht dürfen wir bei dessen Anblick doch ein wenig in kindlichen Kategorien empfinden und hoffen, daß das eiskalte Wasser der Este das letale Fieber aus den schmalen Waden der jungen Frau herauszieht und sie sich ganz plötzlich wieder uns zuwendet.
Meine Damen und Herren, das mag als kleine einführende Tour d'horizon durch die Vanitaswelt hinreichen, die in diesem Sommer und Herbst hier in diesem Haus und in der Obhut seines Genius loci entstanden ist. Nicht von ungefähr und nicht ohne Symbolkraft feiern wir die Ausstellungseröffnung dieser Vanitaswelt zwischen Buß- und Bettag und Totensonntag, zugleich aber in der Gewißheit des kommenden Advents. Ich gratuliere Frank Rosenzweig von ganzem Herzen zu dieser besonderen Schöpfung.


(*) Hier hat mich meine Erinnerung genarrt, und zwar auf bizarre Weise. Es kam mir auf die hintübergebeugte Haltung von Cagnaccis Maria Magdalena an. Allerdings zeigt sich bei neuerlichem kritischem Hinsehen, daß Cagnacci eine Maddalena svenuta gemalt hat, eine ohnmächtige Magdalena, die in ihren Händen gar kein Glas Salböl hält, sondern einen Totenschädel. Damit stellt sie aber eine dem Tod verfallene Büßerin dar. Ich muß zugeben, daß ich dies sozusagen „nicht auf dem Zettel“ hatte, zumal Lk 7,36-50 dazu gar nichts hergibt. Im Gegenteil: die „Sünderin“ in diesem Kapitel begegnet Jesu Christo so vorbehaltlos, daß er die Sündhaftigkeit von ihr nimmt. Namentlich wird Maria Magdalena in Lk 8,2 als eine der Jüngerinnen Jesu erwähnt, und erst das frühe Mittelalter hat in ihr die „Sünderin“ des voranstehenden Kapitels erkennen wollen, die nunmehr im Widerspruch zum Text von dem Makel der Prostituierten nicht befreit und deshalb bis ins 19. Jahrhundert nackt gemalt wird. Kunstgeschichtlich und zugleich mental ist dies bei mir auf einen blinden Fleck getroffen. Mein Bild Maria Magdalenas ist hingegen von Luise Rinsers Romanfigur Mirjam geprägt, so daß ich den Vergleich der Schwangeren im Strom der Zeit mit Maria Magdalena in freundlichster Absicht vorgenommen habe und weil beide Frauen in ähnlicher Weise hingegossen gemalt sind, ohne daß mir bewußt war, wie sehr ich mich auf der finsteren Seite der Vanitasikonographie bewegte, von der uns die Vergänglichkeitsauffassung Frank Rosenzweigs ja gerade befreit. Ich bin allerdings froh, daß ich damit unverhofft ein Weiteres zur Rehabilitation Maria Magdalenas habe beitragen können.

Herzlichen Dank mein lieber Horst!
Frank

Fotos (c) Thomas Grziwa Foto-DocuMoments

Horst Niebuhr Sprachliebe - Lektorat

Samstag, 8. Dezember 2007

Vernissage bei Merkel Franzen Horn

.....noch nie hatte ich auf einer Ausstellung mit den JAZZPAINTINGS ein vergleichbar fachkundiges Publikum!
Aber was hatte ich eigentlich erwartet in einer Kanzlei mit dem Schwerpunkten Urheberrecht, Verlagsrechte etc.
Nun war also der gemeinsame Nenner die Liebe zur Musik und dementsprechend fröhlich und ausgelassen verflog der Abend.

Die Bilder sprechen für sich...

















Sonntag, 2. Dezember 2007

Dienstag, 27. November 2007

Atelierfest 2007

Hier folgen ein paar flüchtige Impressionen von unserem diesjährigen Atelierfest.


Es war ein wunderschönes, aufregenderes, intensives Wochenende.
Welch ein Unterschied. Ist mein Atelier doch sonst ein so stiller, ganz auf die Malerei reduzierter, Platz. Ein wahrer Elfenbeinturm!
Und nun ca. 190 Gäste im Haus.

TOLL!!

Auf diesem Wege danke ich Allen fürs Kommen.

All die Aufmerksamkeit, die Bewunderung und die positiven Wünsche schaffen Kraft und Mut für die kommende künstlerische Arbeit. Auch hierfür Danke!

Dies ist ein Zitat aus dem Gästebuch:
"Es war, als hät der Himmel die Erde still geküßt!" L.S.
Dem ist nichts hinzuzufügen.


Samstag 24.11.2007

































































Für den Abend konnten wir
Steve Saxon, Singer / Songwriter

als musikalischen Gast gewinnen.
Er hat uns mit seinen schmusigen 
Westcoast-Balladen den Abend verzaubert.





Sonntag 25.11.2007










































































































Alle Fotos vom Atelierfest
hat der Liebe T. (homas Grziwa) aus B. (remen) geschossen.


Zu guterletzt mein Dank an unser Team:
Dave, Marci, Mango, Karin und Rachel. Ihr seid unsere Helden!!!

Valerie Mouton Rosenzweig
Frank Rosenzweig