
Samstag, 30. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Stellungnahme zum Tageblattartikel "Kulturkampf auf dem Waldfriedhof"
Den Herausforderungen einer modernen Gesellschaft mit einer Vermischung der Herkünfte und Kulturen sollten wir besser mit Verstehen, Toleranz, Kommunikation und Händereichen begegnen. Dies würde auch den Amtskirchen gut zu Gesicht stehen.
Der Waldfriedhof ist nicht an Konfessionen gebunden. Hier kann jeder unabhängig von der eigenen Religion seine letzte Ruhestätte finden. Deshalb habe ich als Künstler und die Stadt (hier vertreten durch Frau Fritz) auf vordergründige christliche Motive verzichtet.
Genauer betrachtet besteht der Grundriss meines Lebenskreises aus einem Kreuz in einem Kreis. Das Kreuz wird durch die Nord-Süd-Achse (Eingang, Brunnen und Stele) und der Ost-West-Achse (Bänke und Brunnen) gebildet. Der Kreis wird durch die äussere Form eingefasst. Dies sind die Grundformen von mehr als 1200 Jahren Kirchenarchitektur.
Sicherlich erinnert dieses Kunstwerk auch an vorzeitliche Kraftplätze. Durchaus ein von mir bewusst gewähltes Zitat. Mir persönlich ist jedoch kein Steinkreis bekannt, bei dem die äussere Form einen Weg einfasst. Dies ist ein gestalterisches Zitat und eine Anlehnung an klösterliche Kreuzgänge. Ein Weg, den man in innerer Einkehr (in Kontemplation) begehen kann. Ein Weg auf dem der trauernde Friedhofsbesucher Ruhe, Trost, Kraft, Erkenntnis, dem Verstorbenen oder auch Gott begegnen kann.
Dem Himmel entgegenstrebende Stelen bzw. Säulen, Licht, Feuer, Wasser, alles Elemente die auch in der christlichen Architektur und Liturgie eine Rolle spielen.
Warum hat keiner erwähnt, daß 24 Menschen den Lebenskreis eingeweiht haben. Daß diese Menschen im Alter von 1 bis 80 Jahren die Lebensalter repräsentiert haben. Daß mindestens 7 davon einen Migrationshintergrund haben. Daß diese Menschen Licht in den Kreis brachten. Daß in dem Moment, als vor jeder Stele jemand stand, das "Ave Maria" acapella von einer klassisch ausgebildeten, professionellen Sängerin vorgetragen wurde. Warum hat niemand erwähnt, daß nach diesem feierlichen Moment die Beleuchtung und der Brunnen erstmalig vor Publikum eingeschaltet wurde.
Wer den Sinn einer heiteren, feierlichen Einweihung zum "Fackelaufmarsch" und in "Nähe zum Nationalsozialismus" verdreht, macht mich hilflos.
Bleiben mir trotzdem Humor und Phantasie... Was wäre wohl geworden, wenn ich mir nicht in sprichwörtlich letzter Minute einen B-Plan ausgedacht hätte. Wir wollten eigentlich von jeder Stele aus einen kleinen Leucht-, Heißluftballon (chin. Wunschballon) in den Nachthimmel steigen lassen. Leider gab es dafür von der Flugaufsichtsbehörde keine Genehmigung und für Ballone an einer Drachenschnur wurde es zu windig. Also wäre das dann eine Zusammenrottung von UFO-Spinnern gewesen, oder...?
Sicherlich empfinde ich den Angriff auf meine Person und Werk mit Mitteln aus der untersten Demagogenschublade als verletzend. Aber vor allem empfinde ich es gegenüber den vielen wunderbaren Menschen , die christliche Werte leben, als unwürdig.
Ich werte diesen Affront als Ausrutscher. Für eine sachliche Auseinandersetzung stehe ich gerne zur Verfügung.
Herzlich Frank Rosenzweig
Unfassbar

Kulturkampf auf dem Waldfriedhof
"Lebenskreis" stößt bei Kirchen auf Kritik Buxtehude (bv). Der Steinkreis und der Fackelaufmarsch haben bei der evangelischen und katholischen Kirche in Buxtehude für "Irritationen" gesorgt. Ganz "bewusst" habe die Stadt Buxtehude bei der Umgestaltung des Waldfriedhofs auf "christliche" Symbolik verzichtet - unterstrich Andrea Fritz vom Baubetriebsamt bei der Einweihung des "Lebenskreises" von Frank Rosenzweig.
Bereits bei der Umgestaltung der Friedhofskapelle gab es Streit, das Kreuz blieb erst nach Einschreiten des Bürgermeisters hängen. "Ich habe den Eindruck, dass wir Christen in den Hintergrund gedrängt werden", betonte Dechant Johannes Pawellek im Gespräch mit dem TAGEBLATT. Er ist im Dekanat Unterelbe für mehr als 30 000 Katholiken zuständig. Die Einweihung der Skulptur "Lebenskreis" am Dienstagabend habe ihn verunsichert und irritiert: "Wir müssen uns als Kirche fragen: Was können wir diesen esoterischen Entwicklungen entgegensetzen? Viele Menschen sind offenbar auf der Suche und finden keinen Halt mehr im christlichen Glauben." Gleichwohl: Es handele sich um einen kommunalen Friedhof, hier sei in erster Linie die Stadt Buxtehude gefragt. Trotzdem habe ihn das Spiel mit germanischen Riten, das hier zum Vorschein gekommen sei, nachdenklich gestimmt.
Bedenklich finden Pawellek und sein Kollege von der evangelischen Kirche, Buxtehudes Superintendent Dr. Helmut Blanke, auch die architektonische Gestaltung des Lebenskreises mit seinen Granitstelen und dem Findling in der Mitte. Künstler Frank Rosenzweig hatte bei der abendlichen Einweihung selbst einen Bezug zu Stonehenge hergestellt - einem mystischen Ort, der bis heute Scharen von Esoterikern anzieht.
"Der Zugang zu Trauer, Tod und Sterben, der hier zum Ausdruck kommt, hat ganz andere Wurzeln als das Christentum", sagt Blanke. Der germanisch-religiöse Hintergrund und der Fackelaufmarsch, vom Künstler als "Licht"-Performance bezeichnet, habe ihn "ziemlich irritiert. Ich kann hier keinen unbefangenen Zugang finden, das erinnert mich irgendwie an die Wiederauferstehung der Thing-Bewegung von 1933 bis 1936", sagt der Superintendent. Gleichwohl wolle er weder der Friedhofsverwaltung noch dem Künstler und den Mitwirkenden eine Nähe zum Nationalsozialismus unterstellen. Blanke: "Das liegt mir fern." Aber: Mit einer christlich-abendländischen Kultur habe das nichts mehr zu tun. Letztlich müsse sich die Kirche mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen, zumal in Buxtehude nur noch knapp 50 Prozent katholisch oder evangelisch seien.
Verwundert, gleichwohl herzlich
Frank
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Freitag, 22. Mai 2009
Lebenskreis Einweihung

Buxtehuder Tageblatt von Heute, Freitag der 22. Mai 2009
Herzlich Frank
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Montag, 11. Mai 2009
Lebenskreis Einweihung



Es ist soweit! Der Lebenskreis auf dem Waldfriedhof von Buxtehude ist (fast) fertig. Die Einweihung findet am Dienstag den 19. Mai 2009 um 21.00 Uhr statt. Neben dem offiziellen Teil, eine Rede vom Bürgermeister Jürgen Badur, ein paar erläuternde Worte meinerseits und Danksagung an die beteiligten Personen findet eine Eröffnungsperformance statt. Auch werden ein paar meiner Vanitasarbeiten in der Kapelle zu sehen sein.
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Montag, 20. April 2009
Jazzpaintings-Ausstelllung
Mittwoch, 18. März 2009
Gartenbau - Kunstwerk

Die Zeichnungen zeigen einen Steinkreis, den Lebenskreis, umrandet mit Granitstelen, welche jeweils von einem Bodenlicht beleuchtet werden. Der Eingang des Kreises wird von zwei aufgemauerten Granitsäulen eingefasst. In die Front der Säulen wird eine unbehandelte rostige Schiene eingemauert. So bleibe ich auch hier meinem Vanitas-Thema bzw. Material treu. In die Mitte des Kreises kommt ein Brunnen. Die Planung war das eine, nun ist die Ausführung im vollen Gange....

Die Arbeiten werden von der Gartenbauabteilung und den Friedhofsgärtnern der Stadt ausgeführt. Ich schaue von Zeit zu Zeit vorbei und erkläre meine Ideen. Die Zeichnungen sind zwar da, aber was künstlerische Freiheit und was ganz genau so gemeint war lässt sich besser vor Ort klären. Die Zusammenarbeit klappt prima und macht viel Spaß. Ich werde hier von Zeit zu Zeit einen Zwischenstand melden...herzlich Frank
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Donnerstag, 1. Januar 2009
Neujahr 2009!
Ich wünsche allen meinen Freunden, Bekannten und zufälligen Besuchern des Blogs ein wunderbares und ereignisreiches Jahr 2009, voller Gesundheit und Liebe!
Hier ein paar Eindrücke des Jahreswechsels in Immenbeck und in Buxtehude.
Habe den herrlichen Sonnenschein für ein paar Fotos genutzt und Mitternacht in meinem Downtown-Atelier vebracht. Das Foto unten ist um 00.00 Uhr und 26 Sekunden entstanden.
Ich fand Fotos von der Silvesternacht würden für mein kleines Internetprojekt "Der Himmel von Buxtehude" einen angemessenen Abschluss geben. (Hier)



Herzlich Frank
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Freitag, 28. November 2008
Schöner fühlen...
Donnerstag, 27. November 2008
Laudatio
Verschiedentlich wurde ich gefragt ob es die Laudatio von Horst Niebuhr auch noch einmal zum Nachlesen gibt.
Und tatsächlich war der Gute so gut zu uns. Hier also schriftlich, was noch sonor und mit viel Witz in meinen Ohren klingt:
Sehr geehrte Frau Russell, Eure Lieblichkeit Präsident Betzler, liebe Valerie, lieber Frank, meine sehr verehrten Damen und Herren,
Vanitas vanitatum, dixit Ecclesiastes, vanitas vanitatum omnia vanitas.
Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.
Nix un wedder nix, so seggt de Prediger, nix un wedder nix – allens is nixhaftig.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, daß sie sich damit plagen. Er hat alles schon gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur daß der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Da merkte ich, daß es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da ißt und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes (wohlgemerkt, der Mensch!).
Was geschieht, das ist schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
Ich habe Frank Rosenzweig nicht gefragt: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – Das ist auch nicht wichtig, denn er hält es ja faktisch mit dem Prediger Salomo und pflegt auch in seiner Vanitasmalerei, also seiner Malerei des Vergänglichen und der Vergänglichkeit dessen Optimismus und Goethes Stirb und Werde. Und was wäre heller und lichter und damit optimistischer als diese wunderschönen Großformate, vor denen wir hier heute Abend in dieser dem Sujet besonders würdigen baulichen Umgebung stehen. Sie wissen, meine Damen und Herren, daß ich damit nicht etwa eine Morbidität und Vergänglichkeit der alten Bauschule meine. ---
Frank Rosenzweig aber hat selbst Todesnähe erlebt, und das gibt seinem Optimismus ebenso besondere Authentizität wie seiner Malerei, in der solcher Optimismus aufgehoben ist. Er arbeitet seit Anfang Juni in einem Atelier im Dachgeschoß dieses Hauses mit einem herrlichen Ausblick nach Westen und auf die Buxtehuder Sonnenuntergänge hinter der Petrikirche, zwischen Halepaghenstraßenschule und alter Superintendentur hindurch auf deren Hochchor, wenn man so will also versus populum und nicht versus deum.
Ich war erst vor ein paar Tagen zum erstenmal oben in diesem Atelier, und das erste, was mich umfing, war dieses Licht und Leuchten der Vanitasbilder. Ich denke, daß dies auch das Einzigartige ist in Frank Rosenzweigs Kunst gegenüber der Vanitastradition in der Malerei. Ich meine damit Stilleben mit der üppigen Verderblichkeit der Früchte und Blumen oder in einem Arrangement totgeschossener Fasane und Hasen mit der unweigerlichen Assoziation des goût sauvage. Oder die Düsternis der danses macabres bei Max Slevogt, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler bis hin zu Horst Janssen, der es mit dem Tod aufzunehmen und ihn zu verhöhnen trachtete, bei Strafe des eigenen Todes in der Pommeryflasche.
Nichts findet sich bei Frank Rosenzweig von dem sonst gewohnten Antibild körperlicher Fleischeslust und Verführung, nichts von der Darstellung des Körpermaterials und dessen Verfalls.
Das Alter zeigt sich in diesem Zyklus allein, jedoch ebenfalls ohne Düsternis, in dem Bild Im Strom der Zeit, wo oben die Ursuppe brodelt und blubbert und es unten rostige Schnuppen der Vergänglichkeit hagelt. In diesem Bild fiel mir auf, wie sehr die Haltung der schwangeren Frau der Haltung der Maria Magdalena gleicht, die Guido Cagnacci 1663 gemalt hat, nur daß Maria aus Magdala dort, wo Rosenzweigs Schwangere ihren dicken Bauch hat, das Ölgefäß hält. (*)
Se is mit een Glas vull dür Öl kommen. Se is mit Weenen von achtern an Jesus rangohn; ehr Tronen sünd op sien Fööt follen. Mit ehr Hoor hett se de wedder affdröögt, hett de küsst und dor dat Öl öwer goten.
Ich merke, wie der Künstler jetzt zusammenzuckt, weil er daran nun gar nicht gedacht hat. Macht nichts, Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
Kommen wir zu den großen Akten eins bis fünf. Welch schöne Frauen und Vergänglichkeitsikonen und welch eine radikale Abwendung von Helmut Newtons Big Nudes! Die Rostbilder entstehen ja im Liegen, und Tausende von Nägeln werden dafür auf einem Leinentuch geordnet und regelmäßig begossen, bis sie schließlich gleichmäßig rostig sind und abgenommen werden, worauf sich der Rost auf dem weißen Leinen als Frank Rosenzweigs ureigenes Vanitassymbol zeigt.
Was da in dem anderen Bild als Schönheit über die Vergänglichkeit triumphiert, sind Orchidaceae Phalaenopsis, die auf Deutsch Nachtfalterorchideen genannt werden, und auch dies ist nicht ohne Vergänglichkeitssymbolik, so daß es mit dem Triumph keine große Berechtigung zu haben scheint.
Das wahrhaft triumphale Bild aber ist das Größtformatige hier heute abend mit dem Titel Woher komme ich und wohin gehe ich, und wir sehen den Rückenakt einer wunderschönen Frau zierlich über die glitschigen Steine hinwegbalancieren, die am Grunde der oberen Este herumwandern. Sie bewegt sich wie hingezogen zu dem Unbekannten im Hintergrund des Bildes - versus caelum, aufs Jenseitige gerichtet - und zeigt uns deshalb ihren nicht wenig reizenvollen Po. Schließlich haben wir es mit einer dem Realismus verpflichteten Kunst zu tun. Die Este ist allerdings auch eine kleine Epiphanie des Styx, der das Totenreich von den Lebenden trennt, und von rechts naht das Vergängliche und hat bereits die schöne Frau erfaßt. Welch ein hinreißendes Bild haben wir hier vor uns. Aber vielleicht dürfen wir bei dessen Anblick doch ein wenig in kindlichen Kategorien empfinden und hoffen, daß das eiskalte Wasser der Este das letale Fieber aus den schmalen Waden der jungen Frau herauszieht und sie sich ganz plötzlich wieder uns zuwendet.
Meine Damen und Herren, das mag als kleine einführende Tour d'horizon durch die Vanitaswelt hinreichen, die in diesem Sommer und Herbst hier in diesem Haus und in der Obhut seines Genius loci entstanden ist. Nicht von ungefähr und nicht ohne Symbolkraft feiern wir die Ausstellungseröffnung dieser Vanitaswelt zwischen Buß- und Bettag und Totensonntag, zugleich aber in der Gewißheit des kommenden Advents. Ich gratuliere Frank Rosenzweig von ganzem Herzen zu dieser besonderen Schöpfung.
(*) Hier hat mich meine Erinnerung genarrt, und zwar auf bizarre Weise. Es kam mir auf die hintübergebeugte Haltung von Cagnaccis Maria Magdalena an. Allerdings zeigt sich bei neuerlichem kritischem Hinsehen, daß Cagnacci eine Maddalena svenuta gemalt hat, eine ohnmächtige Magdalena, die in ihren Händen gar kein Glas Salböl hält, sondern einen Totenschädel. Damit stellt sie aber eine dem Tod verfallene Büßerin dar. Ich muß zugeben, daß ich dies sozusagen „nicht auf dem Zettel“ hatte, zumal Lk 7,36-50 dazu gar nichts hergibt. Im Gegenteil: die „Sünderin“ in diesem Kapitel begegnet Jesu Christo so vorbehaltlos, daß er die Sündhaftigkeit von ihr nimmt. Namentlich wird Maria Magdalena in Lk 8,2 als eine der Jüngerinnen Jesu erwähnt, und erst das frühe Mittelalter hat in ihr die „Sünderin“ des voranstehenden Kapitels erkennen wollen, die nunmehr im Widerspruch zum Text von dem Makel der Prostituierten nicht befreit und deshalb bis ins 19. Jahrhundert nackt gemalt wird. Kunstgeschichtlich und zugleich mental ist dies bei mir auf einen blinden Fleck getroffen. Mein Bild Maria Magdalenas ist hingegen von Luise Rinsers Romanfigur Mirjam geprägt, so daß ich den Vergleich der Schwangeren im Strom der Zeit mit Maria Magdalena in freundlichster Absicht vorgenommen habe und weil beide Frauen in ähnlicher Weise hingegossen gemalt sind, ohne daß mir bewußt war, wie sehr ich mich auf der finsteren Seite der Vanitasikonographie bewegte, von der uns die Vergänglichkeitsauffassung Frank Rosenzweigs ja gerade befreit. Ich bin allerdings froh, daß ich damit unverhofft ein Weiteres zur Rehabilitation Maria Magdalenas habe beitragen können.
Herzlichen Dank mein lieber Horst!
Frank
Fotos (c) Thomas Grziwa Foto-DocuMoments
Horst Niebuhr Sprachliebe - Lektorat
Freitag, 21. November 2008
Vernissage der Vanitas Ausstellung
Nachdem Frau Russel im Namen der Hochschule die zahlreichen Besucher begrüsst hatte, hielt Horst Niebuhr die Laudatio. Ganz fein, in fesselnder Manier, kurzweilig und sprachwuchtig auf den Punkt. Nach einer kurzen Pause habe ich dann selbst ein paar Dankesworte, und vor allem, ein paar Erklärungen über die Technik im Umgang mit Rost an das Publikum gewandt.
Anschliessend hat uns unsere bezaubernde Schwiegertochter, Delia Rosenzweig, in die Welt des klassischen Gesang entführt. Delia wurde von Martina Fromme am Piano begleitet. Leider sind hierzu keine Fotos entstanden. (Wahrscheinlich empfand unser Freund und Fotograf, Thomas Grziwa , in seiner unaufdringlichen Art gute Fotos zu machen, das Spiegelgeräusch als brüllend laut und somit blasphemisch)










Herzlich
Frank
Fotos (c) Thomas Grziwa > Foto-DocuMoments
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Donnerstag, 20. November 2008
Montag, 3. November 2008
Grossformat?
Freitag, 31. Oktober 2008
Vanitas Ausstellung
Sonntag, 19. Oktober 2008
Es rostet...
So entstehen meine neuen Vanitas-Bilder passend zur der Jahreszeit des Vergehens.....
herzlich Frank
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